Der Volksgerichtshof: Im Namen des Volke

Der Volksgerichtshof: Im Namen des Volke
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299,- 299,-
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Utgivelsesår 2012
Forlag Diplomica Verlag
Språk Engelsk
ISBN 9783842807655
Emne 20th century; 20th century history: c 1900 to c 2000

Om Der Volksgerichtshof: Im Namen des Volke

Befasst man sich mit der Zeit des Nationalsozialismus, stot man unweigerlich auch auf den Volksgerichtshof. Eine Vielzahl von Publikationen und Filmen gibt es zu diesem Thema. Mit dem Volksgerichtshof verbindet man die Verhandlungen gegen die Geschwister Scholl und die Verschworer rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Man hat die Bilder vor Augen, wie Roland Freisler in seiner roten Robe im Gerichtssaal vor Hakenkreuzfahnen und der Buste Hitlers stand und Urteile sprach, die fur ein Drittel der Verurteilten mit dem Tode endeten. Der Volksgerichtshof sprach seine Urteile "im Namen des Volkes" aus. Diese Formel, welche auch bei heutigen Urteilsverkundungen verwendet wird, soll Ausdruck dafur sein, dass die Rechtsprechung vom Volk ausgeht. Die vorliegende Untersuchung liefert die praktische Darstellung, was in der Zeit des Nationalsozialismus unter Recht und Gerechtigkeit verstanden wurde. Dabei wird notwendigerweise auf die weltanschaulichen Grundgedanken der Nationalsozialisten im Zusammenhang mit den Reformen im Strafrecht eingegangen. Die Reformen werden aufzeigen, aus welcher Intention heraus der Gesetzgeber diese initiierte. Der Volksgerichtshof war zur Aburteilung von Hoch- und Landesverratssachen geschaffen worden. Ein geschichtliches Ereignis ist mit der Grndung verbunden: der Reichstagsbrandprozess 1933. Dieses Buch wird die Grndungsmotive des Volksgerichtshofs liefern und explizit die Historie des Volksgerichtshofs von den Anfngen 1934 bis zu seinem Ende 1945 darstellen. Ein weiteres Ereignis ist untrennbar mit dem Volksgerichtshof verbunden: das gescheiterte Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944. Der strafrechtliche Umgang mit den gescheiterten Verschwrern wird offenbaren, inwieweit der Volksgerichtshof mit dem Nationalsozialismus und deren Rechtsanschauung verbunden waren. Dazu wird exemplarisch das Verfahren gegen den Kaplan Wehrle analysiert. Die "Stunde Null" am 8./9. Mai 1945 bedeutete das Ende des Nationalsozialismus in Deutschland. Was die Alliierten mit der "Demokratisierung" des Strafrechts erreichen wollten und wie der sptere bundesdeutsche Gesetzgeber mit den Strafnormen aus der Zeit des Nationalsozialismus umging, wird untersucht werden. Auerdem wirft die vorliegende Analyse auch einen Blick auf den Umgang mit dem Nationalsozialismus nach 1945. Was geschah mit den Richtern und Staatsanwlten des VGH? Wie ging die deutsche Justiz mit ihrer Vergangenheit um?


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