Katholische Aufklaerung und Ultramontani

Katholische Aufklaerung und Ultramontani
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659,- 659,-
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Utgivelsesår 2014
Forlag Peter Lang AG
Språk Engelsk
ISBN 9783653009774
Sider 362
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Om Katholische Aufklaerung und Ultramontani

Nachdem der Koelner Erzbischof Spiegel 1826 alle mehrtaegigen und ueberdioezesanen Wallfahrtszuege verboten hatte, half der preussische Staat unter Polizeieinsatz bei der Durchsetzung des kirchlichen Wallfahrtsverbots im Nordrheinland. Diese staatliche Exekutivassistenz trug dazu bei, dass die grossen feierlichen Wallfahrtsprozessionen mit Insignien und Priesterbegleitung weitgehend zum Erliegen kamen. Als Erzbischof Droste-Vischering 1837 Wallfahrten auf Antrag wieder gestattete, duldete der Staat die sofort zunehmenden Wallfahrten stillschweigend, kehrte dann aber nach der Inhaftierung des Erzbischofs im Einverstaendnis mit seinem die Amtsgeschaefte weiterfuehrenden Generalvikar 1838 im Prinzip wieder zur frueheren Politik der Wallfahrtsrepression im Buendnis mit der Kirche zurueck. Wegen der durch den Koelner Kirchenstreit ausgeloesten Unruhe in der katholischen Bevoelkerung und aus Sorge um die Popularitaet der preussischen Herrschaft am Rhein veranlasste der Kultusminister, dass die - im Ganzen wenig flaechendeckende und energische - Amtshilfe des Staates bis 1839/40 faktisch eingestellt wurde. 1842 stimmte der Staat auf Bitte des neuen Erzbischofs Geissel anlaesslich des Kevelaerer Wallfahrtsjubilaeums auch der Aufhebung des kirchlichen Wallfahrtsboykotts und der Wiederverkirchlichung des Wallfahrtskults zu.


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