Seit langem befassen sich alttestamentliche Exegese, Altorientalistik, Philosophie und Geschichte mit der Frage, ob sich das Denken im Kulturraum des Alten Orients, Ägyptens, Syrien/Kanaans und Israel/Palästinas vom westlichen Mittelmeerraum unterscheidet. Die Einbeziehung von Neurobiologie, Psychologie, Hirn- und Evolutionsforschung ermöglicht neue Ansätze. Die Beiträge dieses Bandes geben einen Einblick in diese Archäologie des Denkens.