Nadja Schwendemann untersucht in ihrer qualitativ-rekonstruktiven Studie die Lehrpraxis von Dozierenden in der Erwachsenenbildung und fragt nach den zugrundeliegenden Werten. Dabei zeigen sich biografische, fachkulturelle und organisationale Handlungsbezuge sowie Wertekonflikte, die fur die Lehrpersonen selbst schwer zu reflektieren sind. Die Ergebnisse machen deutlich, dass implizites normatives Handeln als Normalitat erwachsenenbildnerischen Lehrens angenommen werden muss. Die neu gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen fur die Professionalitatsdebatte und den Normativitatsdiskurs in der Erwachsenenbildung und Erziehungswissenschaft.
Nadja Schwendemann untersucht in ihrer qualitativ-rekonstruktiven Studie die Lehrpraxis von Dozierenden in der Erwachsenenbildung und fragt nach den zugrundeliegenden Werten. Dabei zeigen sich biografische, fachkulturelle und organisationale Handlungsbezuge sowie Wertekonflikte, die fur die Lehrpersonen selbst schwer zu reflektieren sind. Die Ergebnisse machen deutlich, dass implizites normatives Handeln als Normalitat erwachsenenbildnerischen Lehrens angenommen werden muss. Die neu gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Grundlagen fur die Professionalitatsdebatte und den Normativitatsdiskurs in der Erwachsenenbildung und Erziehungswissenschaft.