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Das Autorenfoto in Buch und Buchwerbung

Das Autorenfoto in Buch und Buchwerbung


Autorinszenierung und Kanonisierung mit Bildern

Mit der Verbreitung der Porträtfotografie und der Entstehung einer öffentlichen Bilderwelt in der Moderne entdeckten Schriftsteller die Fotografie als Medium der Selbstdarstellung - und Verleger als ideales Werbemittel. Die Entwicklung des Autorenfotos als Mittel der Literaturvermittlung im 19. Jahrhundert bildet den Ausgangspunkt dieser Studie. Auf der Grundlage von Verlagsprospekten und Buchumschlägen seit 1900 wird die Entwicklung der Ikonografie des Autors ebenso wie die legitimer Kontexte der Bildverwendung erstmals systematisch untersucht und dabei der Bedeutungswandel des Autorenfotos zwischen inhaltlicher Vermittlung und Marketing nachgezeichnet. Die Inszenierung des Klassikers ist dabei ein Schwerpunkt: Am Beispiel von Hermann Hesse und Franz Kafka wird nachgewiesen, dass die fotografische Inszenierung des Autors eine Form der symbolischen Kanonisierung ist - und welche Rolle Literaturverlage dabei spielen. Die Arbeit verbindet buchwissenschaftliche Fragestellungen mit Impulsen aus der aktuellen Bildforschung und liefert einen Beitrag zur literaturwissenschaftlichen Forschungsdebatte um die Inszenierung des Autors.

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Produktinformasjon
Format
Innbundet
Utgivelsesår
2014
Første salgsdato
29.09.2014
Forlag
De Gruyter
Språk
Tysk
Antall sider
323
Høyde
240 mm
Bredde
170 mm
Vekt
685 g
Serie
Archiv fur Geschichte des Buchwesens – Studien
ISBN
9783110346138
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