Der interdisziplinare Sammelband dokumentiert die kulturelle Vielfalt und Offenheit um 1700 im deutschsprachigen Raum. Die Autoren stellen diese Schwellenzeit als eine produktiv-experimentierende Phase dar, in der neue kulturelle Spielraume ausgeschritten werden. Sie zeigen, inwiefern tiefgreifende soziale Wandlungsprozesse diese Innovationsleistungen begunstigen. Die versammelten Beitrage wenden sich vielfaltigen Formen kultureller Orientierung zu, wie sie in den Bereichen Literatur (Poesie, Literaturkritik u.a.), Architektur, Theologie oder Verhaltenslehre stattfindet.