Die theologiegeschichtlich orientierte Arbeit untersucht die Erlösungslehre der frühen Theologie von Richard Hooker (1554-1600) unter dem Aspekt seines Glaubenskonzeptes und Anschlusses an die frühen englischen Reformatoren (W. Tyndale, J. Frith, R. Barnes, T. Cranmer, J. Bradford und J. Foxe) in Schlüsselthemen wie Rechtfertigung, Heiligung, Lobpreis, Erwählung, Verwerfung, Souveränität Gottes und Erlösung von Katholiken. Es wird gezeigt, dass Hookers Theologie in erster Linie als protestantische (dies gegen Versuche, sie als katholisch zu bezeichnen) und näherhin als calvinistische zu bestimmen ist.