Nicola-Hans Schwarzer untersucht den gesundheitserhaltenden Einfluss der Mentalisierungsfahigkeit anhand einer Stichprobe angehender und bereits berufstatiger padagogischer Fachkrafte. Hierbei zeigt sich, dass die Annahme, die die Mentalisierungsfahigkeit als schutzende Ressource konzeptualisiert, auf Basis der ermittelten Befunde bestatigt werden kann. Die Ergebnisse erweisen sich als bedeutsam, da aufgrund des hohen Belastungserlebens padagogischer Fachkrafte dringend praktikable Konzepte erforderlich sind, die es Betroffenen gestatten, sich angesichts aversiver Erfahrungen trotzdem als gesund und handlungsfahig zu erleben.